09.09.2020 - AD Architectural Digest im Zeichen von Design und Handwerk aus Deutschland

Rahmenmacher Werner Murrer im Interview | die schönsten Parks und Gärten | italienische Grandezza am Tegernsee und die Côte d'Azur in Hamburg-Altona

München, 9. September 2020. Unter dem Motto Heimspiel” setzt AD Architectural Digest im Oktober wieder den Rahmen für seine jährliche Deutschlandausgabe (EVT: 09. September 2020). Gerade jetzt, wo der tägliche Radius für viele kleiner geworden ist, lohnt der Blick auf das, was unmittelbar vor der eigenen Haustür liegt – oder im eigenen Garten. Mit dem großen Park- und Garten-Special lädt AD Architectural Digest zum Lustwandeln ein, aber auch zum Entdecken. Denn diese Oktoberausgabe will auch Neues im vermeintlich Bekannten finden und die Grenzen der eigenen Wahrnehmung ausloten.

Oliver Jahn, Chefredakteur von AD, drückt das folgendermaßen aus: „Ein Rahmen ist ein Rahmen ist ein Rahmen? Eben nicht. Er ist das Grenzland, wo das Kunstwerk aufzuhören und die davon äußerliche Welt anzufangen scheint. Der Kulturphilosoph Georg Simmel hat in einem 1902 für den Berliner ‘Tag’ verfassten Beitrag unter dem Titel ‘Der Bildrahmen – ein ästhetischer Versuch’ das, was zwischen der äußeren und der inneren Leiste des Rahmens geschieht, ganz wundervoll beschrieben als einen ‘Strom zwischen zwei Ufern’. Nach dessen Fließen und Mäandern werden wir in Zukunft sicher besonders Ausschau halten.”

„Wir leben in einer rahmenlosen Zeit.” Im Interview mit Werner Murrer
Einen ganz besonderen Reiz haben Rahmen für Werner Murrer. Der Münchner Rahmenmacher und sein Team arbeiten für die wichtigsten Häuser weltweit, darunter das Guggenheim, das Stedelijk und das MoMA. Ihre Aufgabe: das Kunstwerk in den richtigen Kontext setzen. Ein guter Rahmen verschwinde optisch, verstärke aber gleichermaßen die Strahlkraft des Werks selbst. Ein Aspekt, den viele aus Murrers Sicht längst nicht ernst genug nehmen. Aus diesem Grund schreckt gerade er nicht davor zurück, manchmal ganz vom Rahmen abzuraten. AD gewährte er Einblicke in seine Arbeit und seine Werkstatt.

Von der Ferne inspiriert. Die schönsten Home Stories im Oktober
Wie sehr die heimische Architektur von der Sehnsucht nach anderen Ländern inspiriert sein kann, zeigen gleich mehrere Geschichten der Oktoberausgabe. Am Tegernsee schuf das Designatelier Studio Peregalli für einen wohlhabenden Kunden eine Berghütte von italienischer Grandezza. Ein Haus in Hamburg-Altona versprüht dank des Geschicks von Boutiquebesitzerin Janina Krinke einen Hauch Côte d'Azur. Haus Körsi, der Holz-Kubus des Architekturduos Zeller & Moye, bringt wiederum mitten im Spreewald Mexiko und Deutschland zusammennen.

Außerdem besuchte AD Architectural Digest für diese Ausgabe die Berliner Fotografin Jules Villbrandt und warf einen Blick auf das Produktdesign der Neuberlinerinnen Natalie und Jennifer Witulla, deren Prototypen auf Anfrage in Berliner Manufakturen hergestellt werden; die von der Mono-ha-Bewegung inspirierten Arbeiten des taiwanesischen Designerpaares Hsin-Ying Ho und Kai-Ming Tung hergestellt in einer Fabrikanlage in Wedding; die Zusammenarbeit von Patrick Frey und Freifrau, aus der ein schwungvoller, bequemer Stuhl entstanden ist, und das letzte, posthum vollendete Projekt Oscar Niemeyers.

Die Oktoberausgabe von AD Architectural Digest unter dem Motto „Heimspiel” ist ab 09. September im Handel und online erhältlich.

Kontakt:
Laura Sodano
PR Managerin
Tel.: 089-38104-503
Email: laura.sodano@condenast.de

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