08.08.2022 - Jacob Elordi ist Coverstar der der ersten weltweiten „GQ Hype“-Printausgabe

Die Digitalreihe GQ Hype widmet sich den spannendsten neuen Menschen, Projekten und Ideen in den Bereichen Schauspiel, Mode, Sport und Musik. Jetzt erscheint die erste weltweite GQ Hype-Printausgabe (EVT GQ Germany: 23. August 2022). Jacob Elordi ziert das Cover. Mit GQ-Redakteur Clay Skipper sprach der Schauspieler über Euphoria, die Anziehungskraft zwischen Sport und Schauspielerei und den Umgang mit seinem plötzlichen Ruhm.

Auszüge aus dem Gespräch mit Jacob Elordi
Berühmt wurde Jacob Elordi als Frauenschwarm in der Liebeskomödie „The Kissing Booth“, doch die meisten kennen ihn in der Rolle des toxischen Antihelden Nate Jacobs aus dem HBO-Prestigedrama „Euphoria“ über das verkommene Leben von High School Kids der Generation Z. Sam Levinsons Dreharbeiten am Set von „Euphoria“ können lang und intensiv sein. Elordi schätzt diese Erfahrungen sehr: „Für mich war die Arbeit an diesem Set ein absolutes Vergnügen. Ich vertraute Sam und ich arbeitete bis zum Umfallen für ihn. Ich glaube – ich habe das gelesen – dass die Leute sagen: ‚Das ist ein schlechtes Image, man sollte sich nicht bis auf die Knochen für die Kunst abrackern müssen‘. Scheiß drauf. Ich genieße es.“

Die Erfahrungen derjenigen, die anders denken, will Elordi nicht schmälern, für ihn sind die langen Drehtage aber einer der Gründe für den Erfolg von „Euphoria“: „Was jeder im Fernsehen sieht, die Aufnahmen, über die die Leute reden, die Gefühle, die sie haben, die Gespräche, die sich um die Show drehen, das passiert nur, weil für diese bestimmten Aufnahmen 30 oder mehr Takes nötig sind.“

Im Alter von zwölf Jahren begann Elordi sich für Schauspielerei zu interessieren. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er in der Schule, parallel war er auch Mitglied des Rugby Teams. Die Dichotomie zwischen diesen beiden Welten spürte er früh: „Von dem Moment an, als ich ein Theaterstück aufführte, wurde ich in der Schule als schwul bezeichnet. Aber ich hatte viel Selbstvertrauen, denn ich konnte beides: Ich war ziemlich gut in Sport und ich glaube, ich war ziemlich gut im Theater. Ich hatte das Gefühl, darüber zu stehen. Ich machte mir nie Sorgen darüber, dass meine Mitmenschen denken, ich sei weniger männlich.“

Eine seiner Rollen war Oberon, der König der Feen, in Shakespeares „Sommernachtstraum“. Er war begeistert von der Möglichkeit einen Oberon zu kreieren, der die konventionellen Geschlechtergrenzen überschreitet. Diese Erfahrung war wie eine Verwandlung: „Ich genoss es, Schauspieler zu sein. Ich löste mich von der Bier- und Sportkultur und dachte mir: ‚Wenn ihr denkt, dass das schwul ist, dann werde ich trotzdem genau der sein, der ich vorher schon war, aber ich werde Theater spielen. Ich werde es tun, und ich werde euch zeigen, dass euer Gerede Blödsinn ist‘. Ich konnte nie verstehen, wie man überhaupt irgendjemanden jemals in eine Schublade stecken kann. Wie kann man Sport als männlich bezeichnen? Inwiefern beeinflusst deine Sexualität dein Können als Sportler oder als Performer?“

Mit dem plötzlichen Ansturm auf seine Person tut Elordi sich dagegen schwer. Manchmal überkommt den Schauspieler das Gefühl, zu ertrinken. Dann kommt er an einen Punkt, an dem das Selbstvertrauen, das ihn sein ganzes Leben lang getragen hat, und die Berühmtheit kollidieren: „Ich habe Angst, dass ein Spaziergang zuhause in Byron Bay vielleicht eines Tages nicht mehr den gleichen Wert für mich hat, weil ich alle meine Kanten abgeschliffen habe. Ich schmecke dann das Leben nicht mehr und kenne nur diese eine Art, die darin besteht, zu lächeln und zu winken und die ganze Zeit charmant zu sein, nichts zu fühlen, immer zu wissen, was das Richtige ist, und immer zu wissen, wie man mit sich selbst umgeht. Ich habe doch keine Ahnung. Ich bin 25 Jahre alt.“

Er ergänzt: „Ich möchte nicht das, was mich ausmachte, als ich klein war und später als ich erwachsen wurde, an diese öffentliche Version von mir verlieren – ich will nicht Bestie sagen, denn sie ist nicht negativ. Ich möchte immer noch in Kontakt mit meinem jüngeren Ich bleiben, das alles darstellt, was ich bin. Ich möchte Dinge nicht nur von außen betrachten und trotzdem mittendrin sein. Ich möchte sie aus meiner Perspektive sehen.“

Die neue Ausgabe von GQ Germany mit dem weltweiten Hype-Cover mit Jacob Elordi erscheint am 23. August 2022 im Handel und online. Das komplette Interview lesen Sie ab sofort hier.

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