14.10.2020 - New Work: AD Architectural Digest erforscht das Arbeiten von morgen

Unter dem Titel New Work widmet sich die Novemberausgabe (EVT: 14. Oktober 2020) von AD Architectural Digest der großen Frage, die aktuell alle umtreibt: Wie arbeiten wir zukünftig?

Der Arbeitsalltag ist fluide geworden und findet nicht erst seit der Pandemie zunehmend digital und aus dem Homeoffice statt. Daher präsentiert diese Ausgabe nicht bloß die schönsten und praktischsten Möbelstücke und Designobjekte für die Heimarbeit. Die Novemberausgabe betrachtet den Wandel der Arbeit vor allem auch aus sozial-philosophischer Perspektive und lenkt den Blick aufs Bigger Picture. Das Büro, so zeigt sich mittlerweile, ist nicht bloß Raum, es ist Ort von Interaktion und Menschlichkeit, weit über den fachlichen Austausch hinaus, wie Oliver Jahn, Chefredakteur AD Architectural Digest, im Editorial zur aktuellen Ausgabe schreibt:

„Dem Geheimnis der Kreativität kommt man über die Platte, auf der jemand seine Zeichnungen gemacht oder seinen Füller aufgeschraubt hat, natürlich niemals auf die Schliche. Von der Tatsache, dass Thomas Mann einen Jadebecher und das Fragment eines Elefantenstoßzahns auf seinem Schreibtisch liegen hatte, führt kein Weg zum ‘Zauberberg’. Und doch – ich gestehe es – ziehen historische Schreibtische mich magisch an. Umso mehr in einer Zeit, in der wir uns auch bei AD intensiver denn je damit beschäftigen, wie wir zukünftig Leben und Arbeit verbinden wollen. Selbstredend erschöpft sich das Thema nicht mit der Wahl eines Aura-Spenders. Aber herrje, wie gern säße ich bei der Suche nach möglichen Antworten an diesem verwitterten Klappaltar aus Weimar.”

Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Ulrich Bähr über Coworking im Grünen

Ulrich Bähr ist Vorstand der 2019 gegründeten Genossenschaft CoWorkLand. Mit dem Projekt haben er und sein Team einen Nerv getroffen. Bähr ist sich sicher: Künftig gehe es um den ausgewogenen Mix zwischen Büro, Homeoffice, Coworking Space, um die notwendige Flexibilisierung unserer Arbeitswelt zu schaffen, Pendlerverkehr drastisch zu verringern und Arbeitnehmern so mehr freie Zeit zu ermöglichen. „Das Arbeiten zu Hause ist ja kein purer Heilsbringer. Es kann auch soziale Isolation für Alleinlebende, Stress für Eltern, Nichteinhaltung von Arbeitsschutzregeln bedeuten”, betont Bähr im Interview. „Im Coworking-Space statt am Küchentisch finden Freiberufler und Arbeitnehmer einerseits den Platz, den sie für eine produktive Tätigkeit benötigen (...). Andererseits könnten ländliche Ortskerne durch neue, geteilte Büros in alten, leer stehenden Gebäuden wiederbelebt werden, denn wo wieder Menschen arbeiten, siedeln sich auch Läden, Cafés und Kinderbetreuung an.”

Das Wohnliche bleibt daheim: Gespräch mit Bureau Borsche

Am Münchner Hauptbahnhof hat sich Bureau Borsche neu eingerichtet. Und sich versierte Hilfe von Gonzalez Haase, Stefan Diez und Wagner Living geholt. Die Optik des neuen Spaces deutlich cleaner. Die Grundgemütlichkeit weg. Das mache die Wege kürzer, die Kommunikation schneller und das Arbeiten konzentrierter und effektiver. Trotzdem bleibe das Zusammensein im Team weiterhin wichtig – nur würden Feierabend und Arbeit künftig räumlich getrennt. AD Architectural Digest sprach mit Geschäftsführer Mirko Borsche über Arbeitskultur, räumliche Nähe und das Ende der Gemütlichkeit.

Zwischen Arbeit und Sinnstiftung: Das Hotel ‘Birch’ in London

Das ‘Birch’ liegt nördlich von London. Hier treffen entrückte Städter in geschichtsträchtiger Kulisse auf ihr zweites Ich: Es wird getöpfert, meditiert, gebacken und auch gearbeitet. Chris King und Chris Penn wollten einen Ort schaffen, der den Gästen größtmögliche Freiheit bietet und vor allem die Chance miteinander in Interaktion zu treten. Designer Ciarán O’Brien und sein Büro Red Deer kreierten dafür den passenden Rahmen ohne dem Gebäude die Patina zu nehmen. Die mache Räume menschlicher und, so das Ziel von King und Penn, nehme den Druck von den Residierenden, selbst perfekt zu sein.

Außerdem in der Novemberausgabe von AD Architectural Digest

So lebt Modebloggerin Tamu McPherson. | Märchen aus Porzellan: Bjørn Wiinblads Blaues Haus nördlich von Kopenhagen ist eine Menagerie aus Fabelfiguren und Geschichten voller Magie. | Sarah Wigglesworth über grüne Architektur aus Stroh

Die Novemberausgabe von AD Architectural Digest unter dem Motto New Work” ist ab 14. Oktober im Handel und online erhältlich.

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