10.03.2021 - „Patina – Die Schönheit des Alterns“: Die Aprilausgabe von AD Architectural Digest bringt Jung und Alt zusammen

Die Aprilausgabe von AD Architectural Digest (EVT: 10. März 2021) widmet sich der „Schönheit des Alterns“ und damit einem Thema von aktueller Brisanz. Unter dem Motto „Patina“ plädiert die Redaktion im Sinne von Roberto Peregalli und Laura Sartori Rimini, ihr exklusiver Essay ist ebenfalls im Heft zu finden, der Zeit mehr Raum zu geben – gestalterisch wie gesellschaftlich.

„Der aktuell rasant vorandrängende wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel, nicht zuletzt unter Corona-Bedingungen, Pflegenotstand und Vereinsamungserfahrungen zeigen, dass wir uns noch einmal ganz neu mit der Frage auseinandersetzen müssen, wie wir im Alter leben könnten, idealerweise ebenso erfüllt und eingebunden in ein familiäres, soziales, nachbarschaftliches Gefüge, wie es vielleicht große Teile unseres Lebens mehr oder weniger prägt“, kommentiert Chefredakteur Oliver Jahn und ergänzt: „Überall auf der Welt entstehen gerade neue Formen dessen, was Immobilien-Entwickler gern als ‘Later Living’ bezeichnen, ein Sektor, der spätestens mit der Rente der Babyboomer zu einem gewaltigen Geschäftsfeld werden wird. Zu Recht, denn die Bedürfnislage wird vielschichtiger und anspruchsvoller in einer Gesellschaft, in der man mit 80 oft kaum weniger mobil und lebenshungrig sein wird als mit 50.“

(Neue) Konzepte für ein flexibles Zusammenleben
Altengerechtes Wohnen erschöpft sich längst nicht mehr darin, sterile Altersheime ohne Bodenschwellen zu bauen. Es bedeutet, älteren und alten Menschen die ganze Bandbreite an Möglichkeiten zwischen Kontakt und Rückzug, Ausruhen und Aktivität zur Verfügung zu stellen. Das fängt bei einer schön und zeitgemäß gestalteten Umgebung an und endet längst nicht bei Gemeinschaftsräumen. Viele Ansätze zielen vor allem auch auf die historisch tradierte Idee von Gemeinschaft, in der Jung und Alt miteinander leben und nicht selten voneinander lernen.

Das Projekt „Granny Pad“ in Seattle ist so ein Beispiel. Eine Garage wurde in ein schickes Austragshaus für die Großmutter verwandelt. Das ermöglicht ein generationenübergreifendes Zusammenleben mit genug eigenem Freiraum. Der „Neckarbogen“ in Heilbronn von Fink + Jocher wiederum bietet hyperflexible Raumkonzepte, die individuell auf wechselnde Bedürfnisse angepasst werden können.

Am Starnberger See baut Matteo Thun ein ehemaliges Sanatorium , in dem einst Harald Juhnke und Inge Meysel kneippten, zu einem Altenstift um . Erklärtes Ziel des Mailänder Architekten: eine menschlichere Architektur schaffen, die den Bedürfnissen des Alters gerecht wird, im Einklang mit der das Stift umgebenden Natur.

Im Restaurant „Wildernesse“ einer Seniorenwohnanlage im Süden Londons können die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Familien und Freunde treffen. Es steht aber auch der Nachbarschaft offen. Denn Genuss ist alterslos und verbindet, weiß Pegasus Life, „Later Living“-Immobilienspezialist für ab 60-Jährige. Restaurant-Pächter Nasri Mhamed setzt für seine Karte außerdem auf regionale Produkte. Passend dazu rahmen das Restaurant ein neu angelegter Blumengarten und eine Obstplantage mit frisch gepflanzten Bäumen einer uralten Apfelsorte.

Außerdem in der Aprilausgabe von AD Architectural Digest
Wohnen in der Klosterkirche: Felix Demaio hat es gewagt und die Kirche San Pietro Martire restauriert | Gisbert Pöppler hat die Studiensäle der Graphischen Sammlung im Frankfurter Städel gestaltet | Jan Kath adelt Teppiche zur Knotenkunst zwischen Pracht, Punk und Abstract Art | Auf Gresgarth lässt Gartendesignerin Arabella Lennox-Boyd ihrer Experimentierlust freie Bahn | uvm.

Die Aprilausgabe „Patina – Die Schönheit des Alterns“ von AD Architectural Digest ist ab 10. März 2021 im Handel und online erhältlich.

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