1900
1910
1920
1930
1940
1950
1960
1970
1980
1990
2000
2010
2020

VOGUE erscheint erstmals im Jahr 1892 als wöchentliches Magazin für die gehobene New Yorker Gesellschaft und bietet den Lesern das Neueste aus der Stadt, Gedichte und humorvolle Zeichnungen.

Die ersten vier Ausgaben von VANITY FAIR trugen den Titel „Dress & Vanity Fair“.

Der Artikel „Class Publication“ von Condé Montrose Nast wurde im Juni 1913 im „Merchants and Manufacturer’s Journal“ veröffentlicht. Noch 100 Jahre später überrascht der Essay über die Grundsätze von hochwertigem Magazinjournalismus mit seiner Aktualität.

Der berühmte Porträtfotograf Edward Steichen wird Chef Fotograf für die US VOGUE und VANITY FAIR. 1937 zieht er sich aus dem Berufsleben zurück.

Condé Nast übernimmt die Druckerei Arbor Press in Greenwich, Connecticut. Dort wird der „randabfallende Druck“ erfunden, ein Druckverfahren, das es ermöglicht, die Seiten bis zum Rand (ohne Anschnitt) zu bedrucken. Bis heute wird dieses Verfahren weltweit angewendet.

Von 1928 bis 1929 erscheint VOGUE erstmals für zwei Jahre in Deutschland. Die Redaktion hatte ihren Sitz in Berlin. Die Cover-Illustrationen aus der Zeit sind bei Lumas zu erwerben.

Weiter Lesen

Der legendäre deutschstämmige Fotograf Horst P. Horst beginnt seine 60-jährige Zusammenarbeit mit Condé Nast. Sein Name wird zum Synonym für Stil und Glamour in der Fotografie.

Die US VOGUE erscheint als weltweit erstes Magazin mit einem Farbfoto auf dem Titel. Ein innovativer Schritt in einer Zeit, als Illustrationen Standard in der Zeitschriftenwelt sind.

GLAMOUR erscheint in den USA erstmals im Jahr 1939. Das Magazin ist die letzte Zeitschrift, die noch persönlich von Condé Montrose Nast entwickelt wurde. Der Zweite Weltkrieg ist Ursache dafür, dass immer mehr Frauen berufstätig werden. Als Reaktion auf diesen sozialen Wandel, benennt sich das Magazin von „GLAMOUR of Hollywood“ in „GLAMOUR for the girl with a job“ um.

Alexander Liberman fängt im Art Department der US VOGUE an. Er wird als prägende kreative Kraft eine tragende Rolle im Verlag spielen.

Nach dem Tod von Condé Montrose Nast wird der Verlag von der Erbengemeinschaft weitergeführt und wechselt danach mehrfach den Besitzer.

Der legendäre Irving Penn wird in den festen Fotografenstamm der VOGUE aufgenommen. In den nächsten 50 Jahren wird er für etwa 150 VOGUE-Cover verantwortlich sein.

Samuel Irving Newhouse Sr. kauft Condé Nast Publications sowie Bridehouse und Street & Smith (einschließlich Mademoiselle). Bis heute ist Condé Nast im Privatbesitz der Familie Newhouse. (BU: Herr und Frau S. I. Newhouse Sr. vor dem Lincoln Center zur Eröffnung des des Mitzi E. Newhouse Theater, 1974).

Liberman beginnt seine drei Jahrzehnte währende Amtszeit als Editorial Director für alle US-Condé-Nast-Magazine. Neben seiner Arbeit für Condé Nast ist er selbst als Fotograf und Künstler tätig.

Newton startet seine Ausnahmekarriere als Fashion-Fotograf. Seine charakteristischen Schwarzweißbilder werden regelmäßig in VOGUE, VANITY FAIR und Condé Nast Traveller publiziert.

Die deutsche Dependance von Condé Nast International wird im Jahr 1978 in München gegründet.

Das 1932 gelaunchte Magazin „Apparel Arts“ wird 1957 zu GQ Gentlemen's Quarterly. Der Name wird 1979 von Condé Nast auf GQ gekürzt.

Erstmals seit 1929 erscheint wieder eine deutsche Ausgabe der VOGUE. Die Redaktion hat ihren Sitz in München.

1985 erwirbt Condé Nast das 1925 gegründete Magazin. Bis heute ist THE NEW YORKER eines der renommiertesten Kultur- und Gesellschaftsmagazine der USA.

Das 1920 gelaunchte Interiordesign-Magazin AD Architectural Digest wird 1993 übernommen.

Im Oktober 1997 erscheint die erste deutsche Ausgabe von GQ Gentlemen's Quarterly, die aus der 1984 gegründeten Männer VOGUE hervorgeht. Mit Intellekt, Charme, journalistischer Kompetenz, einer klaren Haltung und immer stilvoll führt GQ seitdem durch die männlichen Lebenswelten.

Im Jahr 1997 erscheint die Erstausgabe der deutschen AD Architectural Digest und gilt als das qualitativ führende Medium für Architektur, Design und Lebensstil im deutschsprachigen Raum.

Condé Nast kauft das 1993 gegründete amerikanische Technologie- und Innovationsmagazin WIRED.

1999 zeichnet die GQ-Redaktion erstmals die „GQ Männer des Jahres“ aus. Zu den Preisträgern und Laudatoren der hochkarätigen Award-Gala zählen unter anderem David Beckham, Götz George, Sir Ben Kingsley, Annie Lennox und Kylie Minogue, Mischa Barton, Sir Bob Geldof, Giorgio Armani, Diane Kruger, Roberto Cavalli, Hans-Dietrich Genscher, Michael Schumacher, Nicolas Cage und Wladimir Klitschko.

Als erste Website von Condé Nast Deutschland geht VOGUE.de online, 2001 folgt GQ.de.

Im Jahr 2001 erscheint die erste deutsche Ausgabe des Fashion-Magazins GLAMOUR. Condé Nast etabliert damit das Format des Pocketmagazins am deutschen Markt.

Erstmals erscheint GQ Style als Line-Extension der GQ. Das Männermode-Kompendium ist in Deutschland konzipiert worden und setzt inzwischen mit zahlreichen internationalen Ausgaben auch in UK, Italien, Russland, China und Australien modische Maßstäbe.

Nachdem Christiane Arp 2002 als stellvertretende Chefredakteurin zu VOGUE kam, übernimmt sie 2003 die Chefredaktion.

Das Frauenmagazin myself wird von Condé Nast Deutschland entwickelt. Chefredakteurin Dr. Sabine Hofmann leitet das Magazin seit der ersten Ausgabe.

2005 werden erstmals die „GLAMMY Awards“ verliehen. Die beliebtesten Beauty-Innovationen werden jährlich von GLAMOUR mit dem größten Publikumspreis für die Kosmetikindustrie prämiert.

GLAMOUR ruft die GLAMOUR Shopping-Week ins Leben. Mittlerweile versetzt die GSW mit 120 Partnern und 12.000 Shops die Leserinnen zweimal jährlich ins Shoppingfieber. Es handelt sich um die größte Einzelhandelkooperation der deutschen Modelandschaft.

Andrea Ketterer übernimmt 2008 die Chefredaktion von GLAMOUR. Zuvor war sie Textchefin und stellvertretende Chefredakteurin des Magazins.

Moritz von Laffert wird 2009 Geschäftsführer und Herausgeber von Condé Nast Deutschland. Im Jahr 2012 übernimmt er zudem die Position des Vice President bei Condé Nast International. Seit 2013 verantwortet er zusätzlich die internationalen Mergers & Acquisitions für Condé Nast Investments.

Die durch VOGUE initiierte internationale Shopping-Initiative findet mittlerweile weltweit statt. Seit 2009 lädt VOGUE in Deutschland immer im September nach Berlin und Düsseldorf zum exklusiven Shopping-Erlebnis ein.

José Redondo-Vega übernimmt 2010 die Chefredaktion von GQ. Zuvor war er stellvertretender Chefredakteur der Marke.

Die myself-Redaktion ehrt erstmals Persönlichkeiten, die sich durch besonderes Engagement, ungewöhnliche Leistungen oder Ideen hervorgetan haben, mit dem myself Liebling.

2011 erscheint die erste Ausgabe der deutschen WIRED.

Mit dem VOGUE Salon bietet VOGUE aufstrebenden deutschen Designerlabels eine Bühne für ihre Entwürfe. Der „VOGUE Salon“ findet zweimal jährlich während der Fashion Week in Berlin statt und bringt vielversprechende Nachwuchsdesigner mit Entscheidern aus dem deutschsprachigen und internationalen Einzelhandel sowie bedeutenden Persönlichkeiten der Modebranche zusammen.

Erstmals erscheint AD Choice E als Line-Extension von AD. Das Stilkompendium zeigt seitdem einmal im Jahr die 500 besten Möbel des Jahres.

Condé Nast International baut seine weltweiten M&A-Aktivitäten aus und beteilgt sich an den Online-Shops Monoqui, Vestiaire Collective und Farfetch. Hier geht es zu den Online-Shops:

Weiter Lesen

Condé Nast gründet eine eigene Geschäfts-Unit für Corporate Publishing. (Foto: Head der Condé Nast Manufaktur, Wolfgang Sander, und Doris Huber)

In markenübergreifender Zusammenarbeit entsteht das einmalige Sonderheft QUINTESSENCE. Es erscheint mit einer Gesamtauflage von 800 000 Exemplaren zusammen mit den Dezember-Ausgaben der fünf Hauptmagazine und wird von allen Chefredakteuren gemeinsam entwickelt.

Nikolaus Röttger wird Chefredakteur von WIRED und baut seine Redaktion in Berlin auf.

Tom Junkersdorf übernimmt im Januar 2017 die Chefredaktion von GQ. Zuvor verantwortete er bei der Bauer Media Group als Chefredakteur die Entwicklung und Markteinführung des Society-Magazins „People“.

Si Newhouse, Chairman Emeritus von Condé Nast, stirbt am 1. Oktober 2017 im Alter von 89 Jahren in New York.

Condé Nast hat das "OSKAR", so der Name des prägnanten Richard-Meier-Baus nahe dem Odeonsplatz, im Mai 2018 bezogen. Entwickelt wurde das Büro- und Interior-Design-Konzept von einer abteilungs-übergreifend zusammengesetzten Planungsgruppe aus Führungskräften und Mitarbeitern in enger Zusammenarbeit mit dem Münchner Architekturbüro tools off.architecture.